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Monatlicher Newsletter Rund um die Gesundheit, Ernährung & Fitness

APRIL 2021
Thema
Gesundheitskiller Zucker


News & Informationen

Gesundheitskiller Zucker
 
Wir trinken im Jahr fast 6 kg Zucker und essen ca. 35 kg Zucker pro Jahr, pro Kopf.
Wir essen viel zu viel Zucker! Verarbeiteter Zucker und zuckerhaltige Lebensmittel sind ein Hauptgrund dafür, dass
die Menschen leider immer dicker werden! Einer der Hauptgründe dafür ist eindeutig der Zucker.
 
Was für Zuckerarten gibt es?
Die Antwort auf die Frage ist nicht so einfach, wie viele vielleicht vermuten, denn hinter Bezeichnungen wie Glucose, Fructose, Lactose oder Saccharose, etc. verbergen sich verschiedene Arten von Zucker. Die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind, da es verschiedene Bezeichnungen für Zuckerarten gibt.

Zucker ist nicht gleich Zucker!
Versteckter Zucker:
Saccharose
Dextrose
Faffinose
Glukose
Fruktose Sirup oder Fruktose-Glukose-Sirup
Glukosesirup, Glukose-Fructose-Sirup oder Stärkesirup
Karamelsirup
Laktose
Maltose oder Malzextrakt/Gerstenmalzextrakt
Maltodextrin, Dextrin oder Weizendextrin

Generell benötigt unser Körper garkeinen Zucker. Zucker sind kurzkettigen Kohlenhydrate, die unserem Körper mit Energie versorgen. Energieversorgung das ist gut, aber das können auch langkettige Kohlenhydrate sein – Proteine und Fette und die sind dabei wesentlich effektiver. Zucker ist (oftmals versteckt)) in vielen Lebensmitteln enthalten.
Bekannte Zuckerfallen sind dabei auch immer wieder Produkte die explizit als Fitnessprodukte ausgezeichnet sind, z.B. Müesliriegel, Fitnessmüesli, Smoothies, dies sind jedoch wahre Zuckerbomben. Genauso auch wie Ketchup, Salatdressing, Früchtejoghurts, etc. «ohne Zucker oder Zuckerfrei» bedeutet nicht, dass das Produkt keinen Zucker enthält.
 
Allerdings und dies ist jetzt wichtig, steckt der Grossteil des Zuckers gar nicht in den Süssigkeiten, die wir essen die oft auch kritisiert werden.
2/3 des durchschnittlichen Jahresverbrauchs, werden industriell in Getränken, Backwaren, Brotaufstriche, Milchprodukten verarbeitet. Vor allem Fertiggerichte, Fertigprodukte enthalten auch Zucker, besonders viel die Süssgetränke.
Zucker ist ein Geschmacksträger und ein relativ günstiger Rohstoff. Ausserdem hat er spezifische Eigenschaften, die sich positiv auf die Konsistenz und Haltbarkeit von Nahrungsmitteln auswirken. Deshalb finden wir da auch den Zucker, aber jetzt geht es ja um unsere Gesundheit und die Folgen von Zucker. Denn bis auf ganz wenige Ausnahmen hat Zucker keinen positiven Effekt auf unseren Körper, bzw. auf unsere Gesundheit.

Zucker ist nicht gleich Zucker! (siehe Liste oben)
Die Liste oben verrät es schon, Zucker gibt es in vielen verschiedenen Formen. Die im Körper, natürlich auch anders aufgenommen werden, anders verarbeitet werden und dann auch anders wirken. Viele der Zuckersorten, sind sogenannte Einfachzucker. Die heissen so, weil sie auf chemischer Ebene nur einen Glukose, bzw. einen Fructose Baustein haben. Es gibt ausserdem noch Zweifachzucker oder Mehrfachzucker. Die dem Namen entsprechend komplexer aufgebaut sind. Das ist aber dann interessant, wenn man sich die Wirkung dieser Zucker anschaut.
Im Prinzip bestehen diese verschiedenen Zuckerarten also aus den gleichen Bausteinen, geordnet zu unterschiedlich langen Ketten.
Fructose und Glucose sind dabei schnellwirksame Zucker. Maltose, ein Beispiel für einen langsam wirksamen Zucker. Dieser Aspekt ist besonders für Sportler wichtig, aber auch für alle anderen, die sich gerne auf die Leistungssteigerung des Zuckers verlassen und hier ist vielleicht ein positiver Effekt nämlich von Zucker. In Klausuren oder beim Ausdauersportart gilt deswegen, langsamer Zucker für die ersten 2-3 Stunden und zum Schluss dann beispielsweise Dextrose, bzw. Traubenzucker für den schnellen Energieschub.  Bei langen Anstrengungen sollten Sie auf langsame Zucker zurückgreifen!
Da dieser Schub bei vielen Einfachzucker allerdings auch schnell wieder verfliegt. Droht danach ein Leistungsloch, physisch und psychisch. Wenn Sie z.B. mal bei einem Marathon einmal anfangen Cola zu trinken, dann sollten Sie das Konsequent an jeder Versorgungsstelle auch tun. Ansonsten fallen Sie nämlich in ein Tief. Auch direkt nach dem Fitnesstraining kann man Zucker zu sich nehmen, damit Insulin freigesetzt wird, was einen anabolen Stoffwechsel bewirkt. Nur bei diesen beiden Punkten hat es etwas Positives, wenn man Zucker zu sich nimmt.

Übergewicht und Folgekrankheiten bei Zuckerkonsum
Wenn man jetzt bedenkt, dass Zucker reine Energie ist ergibt sich das erste Risiko bei zu viel Zuckerverzehr ja von selbst. Überschüssige Energie speichert unser Körper nämlich gerne für schlechte Zeiten und bildet die verhassten Fettpölsterchen und das Übergewicht bringt viele Folgeerkrankungen mit sich. Dies ist, letztlich das schlimme an dem Übergewicht, vor allem am Bauchfett. Eine der Krankheiten, die mit fast Hand in Hand geht, ist die Diabetes (Zuckerkrankheit). Übergewicht steigert dabei die Insulin Residenz und die Glucose Toleranz des Körpers. Dadurch kann der Blutzucker auf dem natürlichen Weg irgendwann nicht mehr reguliert werden. 90% aller Patienten mit Typ II Diabetes sind übergewichtig. Schon leichtes Übergewicht verdoppelt das Risiko an Diabetes zu erkranken und weitere Krankheiten sind z.B. Fettleber, Herzkreislauferkrankungen wie z.B. Bluthochdruck oder Herzinfarkte. Die werden ebenfalls durch Übergewicht und vermehrtem Zuckerkonsum gefördert.

Sucht- und Stimmungsschwankungen
Zucker bringt das Belohnungszentrum des Gehirns durcheinander.
«Ich bin süchtig nach Schokolade» oder «diese Snacks machen süchtig» verdeutlichen das zweite Problem von Zucker sehr gut. Er macht nämlich, tatsächlich süchtig. Zucker!
Zucker führt kurzfristig zu einem kurzem Stimmungshoch, dass dann aber relativ schnell wieder abflaut und sogar dann ins Negative überschlagen kann. Langfristig gesehen ist Zucker schlecht für unsere Laune. Steigt nach einer zuckerreichen Mahlzeit der Insulinspiegel so schüttet das Gehirn auch mehr Dopamin aus. Ein hoher Zuckerkonsum führt zu Veränderungen im Gehirn, auch das ist gut belegt und diese Veränderungen zeigten sich nicht nur kurzfristig, sondern das Gehirn erinnere sich auch später noch daran und kann ein verlangen nach Zucker auslösen.
Zuckerentzug kann Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Heisshungerattacken hervorrufen. Zucker beeinflusst die Dopaminausschüttung im Gehirn und dieser Botenstoff beeinflusst unsere Motivation und auch unseren Antrieb.

Schwaches Immunsystem
Falls Sie selbst auch darüber klagen, dass Ihr Immunsystem scheinbar schwächer geworden ist, sollten Sie einmal ein Blick auf ihren Ernährungsplan werfen. Machen viele Menschen nicht, man denkt gar nicht daran, aber Zucker hat tatsächlich negative Auswirkungen auf das Immunsystem. Schon direkt nach dem Verzehr wird die Abwehrtätigkeit verringert und das ist ganz interessant, weil Zucker das wichtige Vitamin C bindet, verstärkt sich dieser Effekt noch. Dadurch steigt die Anzahl der Entzündungen im Körper und auch, dass kann theoretisch auch die Entstehung von Krebserkrankungen begünstigen.  Ob Zucker die Entwicklung von Krebs begünstigt, ist in der Forschung aktuell umstritten, Zucker macht uns Krankheitsanfälliger. Auch diese Aussage ist gut belegt.

Mythen über den Zucker «Falschaussagen»
«Zucker fördert die Entstehung von Krebs» -> konnte bisher nicht bestätigt werden.
Zucker fördert nicht direkt die Entstehung von Krebszellen, das ist wichtig zu sagen. Es fördert die Entstehung nicht direkt, aber Zucker fördert Übergewicht und Diabetes.  Diabetes und Zucker, die steigern wiederum das Krebsrisiko und deswegen ist Vorsicht geboten. Also Krebs ist indirekt die Folge von zu viel Zucker.
Es hallten sich auch Positive Mythen über Zucker, wie z.B. der Traubenzucker. Traubenzucker fördert nicht direkt die Konzentration. Es gibt keine gesunde Arten von Zucker.
Auch wenn auf einem Lebensmittel zuckerfrei steht, sollten sie immer ganz genau überprüfen, ob sich nicht doch hinter einem der Inhaltstoffe Zucker verbirgt (indirekter Zucker).

Zucker-Mythen
«Es gibt gesunde Formen von Zucker» -> Nein, alle Varianten von Zucker sind vergleichbar aufgebaut und ähnlich schädlich.
«Zuckerfreie Lebensmittel enthalten keinen Zucker» -> falsch, denn einige Zuckervarianten werden nicht als Zucker gewertet; «zuckerfrei» heisst nicht «ohne Zucker»


Fazit – Positive Vorteile überwägen bei einem Zuckerverzicht!
Vorteil: Mehr Energie
Zucker sind kurzkettige Kohlenhydrate.Zucker wird schnell abgebaut, deswegen steht schnell Energie zur Verfügung.
«Zuckerhoch» hält aber nicht lange an.
Das Hoch hebt schnell ab und führt zu einem Zuckerabsturz mit Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

Vorteile: Effektivere Ernährung
Mit einer effektiveren Ernährung vermeiden wir Durchhänger und fühlen uns den ganzen Tag energiegeladen. Essen Sie ausgewogen und in der richtigen Zusammensetzung (Eiweiss, Fett, Kohlenhydrate), dann ist Ihre Sättigung besser und der Körper erhält alle nötigen Nährstoffe.
Zuckerverzicht = Kalorienverzicht.
100 g Zucker haben über 400 Kalorien.
Zucker ist in vielen Lebensmittel versteckt.
Achten Sie auf Begriffe wir Sucralose, Fructose, Saccarose, Faffinose, Glukose oder Dextrose.
Nach einen Zuckercrash folgen Heisshungerattacken.

Vorteile: Bessere Laune und Konzentration
Viele Menschen glauben, dass Zucker die Stimmung erhöht, aber eigentlich ist es eher umgekehrt. Es ist bewiesen, dass zu viel Zucker auch Depression und Angstzustände fördert.
Im Zusammenhang mit Zucker und psychischer Gesundheit gilt: «Du bist, was du isst!
Schokolade oder Snacks als Stimmungsaufheller sind ein Marketingmärchen.
Schokolade mit hohem Kakaoanteil wirkt positiv, der Zucker bewirkt das Gegenteil.
Das «Zuckerhoch» ist in der Wissenschaft umstritten.
Zucker beeinflusst die Stimmung negativ.
Zucker kann Angststörungen fördern und auslösen.

Vorteile: Weniger Entzündungen im Körper
Zucker löst im Körper Entzündungsprozesse aus.
Der Körper stellt u.a. sorg. AGEs (AGS sind Entzündungsstoffe) her, wenn er Zucker abbauen muss.
Entzündungsprozesse sind einer der Hauptgründe für vorzeitiges Altern und chronische Krankheiten.
Folgen: Alzheimer, Demenz, chronische Schmerzen, Nahrungsmittelallergien, häufig Infektionen.

Vorteile: Verbesserte Gesundheit
Der Körper profitiert insgesamt vom Zuckerverzicht.
Geringeres Risiko für Herz- und Krebserkrankungen.
Geringeres Körpergewicht führt zu niedrigerem Risiko für Diabetes mellitus und Stoffwechselerkrankungen.
Die Leber und der Magen-Darm-Trakt werden durch den Abbau von Zucker geschädigt.
Zucker fördert das ungesunde Bauchfett.

Auf Zucker zu verzichten oder zumindest stark zu reduzieren, hat viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Wir sollten den Konsum von Zucker reduzieren, denn der ist definitiv zu hoch! Es verbessern sich in kurzer Zeit viel Positives am/im Körper und die überwägen – besseres Sättigungsgefühl, mehr Energie, bessere Haut, bessere Verdauung, bessere Nährstoffaufnahme, besseren Schlaf, bessere Psyche, weniger Übergewicht, stärkeres Immunsystem, bessere Leber- und Blutfettwerte, die Chance sinkt zu erkranken an Diabetes, Arteriosklerose und am Herz-Kreislauf-System.
 
Essen Sie in der richtigen Zusammensetzung (Eiweiss, Fett, Kohlenhydrate), halten den Ess-Rhythmus ein, ernähren sich ausgewogen und achten auf die Qualität der Lebensmittel, dann machen Sie vieles Richtig! Ist die Sättigung gut, löst Ihr Körper auch keine Heisshungerattacken mehr aus.
Ihr Körper wird Ihnen viel Positives zurückgeben und Sie tun viel für Ihre Gesundheit!
 


 
 


 
1. Quelle: Dr. med. Dr. rer. pol. Tobias Weigl https://www.youtube.com/c/VideoVisiteDrWeigl/featured
2. Quelle: VITAL COACHING Andrea Jorns https://www.vitalundcoaching.ch
 
 
 
 
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